Seid doch einfach mal zufrieden mit dem was ihr habt und könnt

Bremerhaven. Welch großartige Träume haben die Menschen oft im Leben und was machen sie sich oft vor? Sie gehen Tag für Tag zur Arbeit, wünschen sich etwas besseres und träumen vom strahlenden Prinzen auf dem weißen Ross oder der tollen Stelle als Manager. Andere wiederum sind vielleicht etwas religiöser geprägt und erhoffen sich Gottes Ruf hin zum tollen Amt in der Gemeinde. Ja Gemeindevorsteher oder am besten Bischof sollt es sein – Hauptsache Gott dienen, jedoch in gebührender Stellung.

Als Führungskraft im Verkauf sehe ich oft die Unzufriedenheit der Mitarbeiter. Es würde doch immer noch besser gehen. Da ist doch noch etwas. Warum bin nicht ich Chef anstelle des Chefs. Ich erinnere mich hier an Isnogud, den Wesir des Kalifen auf einer Comicheftreihe meiner Kindheit. Immer wollte Isnogud Kalif anstelle des Kalifen werden und trotz seiner guten und achtsamen Stellung immer noch mehr erreichen – letztenendlich fiel er immer wieder zurück auf den ihm vorgesehenen Posten.

Werbung, Medien und auch unser Umfeld sugeriert uns Tag für Tag: Du musst Dich verbessern. Der Punkt an dem Du stehst ist nicht der, der für Dich vorgesehen ist. Beim Ansehen der TV-Werbung fiel uns neulich auf: Jede Wohnung und Umgebung ist todschick – nichts normales und alltägliches. Alle Menschen in der Werbung sind teuer und gut angezogen, leben in tollen Wohnungen, gehen nur in vornehme Restaurants und die Autos… Na davon will ich nicht reden.

Doch was lehrt uns die Heilige Schrift? Die sagt ganz klar und deutlich: Seid zufrieden. Der Punkt an den Gott Euch setzt ist der richtige. Da wo ihr seid, seid ihr richtig. Im Buch Kohelet/Prediger Kapitel 5 Vers 18 spricht der Verfasser zu uns mit folgenden Worten: „Auch wenn Gott einem Menschen Reichtum und viele Güter gegeben hat, und der Mensch diese aus der Hand Gottes annehmen und sich trotz seiner Mühe daran freuen kann, ist es ein Geschenk Gottes“ weiter spricht der Verfasser im Vers 19 „Wer dazu in der Lage ist, denkt nicht mehr oft über die Kürze seines Lebens nach. Denn Gott hat  ihm Freude ins Herz gegeben.“

Trotz seiner Mühe daran freuen kann – Das ist guter und starker Tobak: Trotz all der Arbeit die wir Tag für Tag leisten sollen wir uns an dem freuen was Gott uns gibt. Was Gott uns gibt, aus seiner Hand: Nicht unser Stand, Titel oder Managerposten geben uns unseren Wohlstand und unser Auskommen, sondern Gott. Egal wie groß oder klein, mächtig oder bescheiden: Gott gibt uns unser Auskommen und die jeweilige Stellung dazu die er vorgesehen hat. Wir sollen aus der Hand Gottes annehmen was er uns gibt. Und mit Vers 19 sagt Gott uns: Hört endlich auf immer zu meckern und zu jammern. Freut Euch doch. Tag für Tag denkt ihr nur über Euren Stand nach, macht Euch Sorgen und jammert. Nehmt doch einfach an was Gott Euch gibt und freut Euch einfach, seid dankbar.

Gott gibt uns Freude, begraben wir sie doch nicht unter unnötigen Sorgen. Egal was kommt und ist: Gott sorgt für uns. Seid zufrieden. Denn wenn wir zufrieden sind mit dem was wir haben kommt alles andere von selbst!

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