Rechte Ansichten und Christ sein? Das geht nicht!

Bremerhaven. Was verdammt nochmal stimmt nicht mit den Menschen? Das Frage ich mich Tag für Tag, besonders dann wenn mir Menschen Anfragen bei Facebook stellen. Betrachtet man deren Profile dann genauer, dann sind diese Menschen nicht nur angebliche Überchristen (der Bezug zum Übermenschen ist hier Absicht), sie verteilen Bibeln, missionieren fleißig und sind fleissige Kirchgänger – außerdem liken sie auch noch AFD-Seiten ohne Ende. Äh? Moment! AFD-Seiten?! Als Christen? Christen in der AFD heißt so eine Seite unter anderem. Christen die rechte Populisten liken und für gut befinden? Das gibts doch nicht! Doch leider gibt es das. Doch Menschen die Parteien oder Programme liken die rassistisch oder menschenfeindlich sind, sind keine Christen.

Seien wir doch mal realistisch: Unser Herr Jesus war Jude, er lebte im mittleren Osten, entstammte einem Volk ehemaliger Sklaven und Flüchtlinge, speiste mit Sündern, Ausgestoßenen und armen Menschen an einem Tisch. Er predigte die Nächstenliebe für ALLE und nahm sich denen an die am Rande der Gesellschaft stehen. Er gab uns einen Auftrag: zu handeln wie er, ihm nachzufolgen und seine Lehren zu verbreiten. Das geht nicht wenn wir rechten Hetzern folgen. Das geht nicht mal wenn wir dem Papst in Rom folgen (denn die römische Kirche handelt nicht nach seinem Willen).

Ein Christ sein bedeutet hervorgehoben aus der Menschheit zu sein. Wir sind getauft und gesalbt auf Jesus von Nazareth, aus dem Hause Davids. Ein jüdischer Rabbiner der die Welt erlöst und befreit hat. Unsere Aufgabe ist es den Hass zu besiegen, Frieden zu bringen und sein Wort zu predigen. Dies jedoch können wir nicht, wenn wir dem Hass und der Verachtung anhängen. Wir machen uns schuldig und versündigen uns gegen Gott wenn wir jenen zuhören und Raum geben die andere verstoßen, Hass gegen predigen gegen all die die nicht in ihr Weltbild passen, die jene verfolgen die vor Krieg und Leid fliehen oder in ihren Augen die falsche Religion haben. Gott sieht uns und unser handeln. Er heißt nicht gut wenn wir dem Bösen folgen. Er hat seinen Geist auf uns ausgegossen, uns zu seinem Abbild gemacht und über die Schöpfung erhoben um Vollkommen zu sein. Er hat uns zu seinen Stellvertretern gemacht – da hat Hass keinen Platz. 
Unsere Herzen sind sein Tempel, lasst uns das Gift aussaugen und Raum schaffen für seine unendliche Liebe! Amen! Halleluja!

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