Wir trauern um die Opfer von Münster

Bremerhaven. Gerade im Hinblick darauf, dass die Primatur der Unabhängig-Katholischen Kirche in Nordrhein-Westfalen beheimatet ist, und unser geliebter Erzbischof dort lebt verbindet uns mit NRW ein enges Band. Wir aus dem Seelsorgebereich Untere Weser durften die Menschen in NRW als glückliche und fröhlich gestimmte Menschen kennen lernen die wir eng in unser Herz geschlossen haben, umso mehr betrübt uns dieses schreckliche Ereignis.

Mag zwar nach aktuellen Erkenntnissen kein islamistischer Hintergrund Auslöser dieser schrecklichen Tat sein, so ist sie nicht minder verwerflich und abscheulich. 

Als gläubige Christen wissen wir, dass ein jedes der Opfer mit Christus zur ewigen Freude auferstehen wird und dies gibt uns Hoffnung. Unsere Herzen jedoch werden noch lange von Trauer erfüllt sein und Wunden im Hier und Jetzt davontragen. Dies ist natürlich und liegt im Wesen der Menschen. Dafür müssen wir uns nicht schämen. Es ist gut Gefühle wie Trauer, Zorn, Wut aber auch Hoffnung und Liebe zu empfinden. Dies kennzeichnet das Leben.

In diesen Stunden sind wir aufgerufen zu beten und alles was uns bewegt vor Christus, die Heiligen, die allerseeligste Gottesmutter und unseren Vater im Himmel zu tragen. Beten ist die vornehmste unserer Handlungen und hilft uns, die Hinterbliebenen, mit einer Situation klar zu kommen die wir nicht begreifen können. Eine Situation die sich unserer Macht entzieht.

Wir wissen, dies ist ein großer Trost, dass Gott der Allmächtige sich jener erbarmt und annimmt die heute verstorben sind. Sie haben einen einen Platz im Himmel, dies ist gewiss. Und im Jenseits sind wir mit Ihnen und allen Lieben vereint die uns vorangegangen sind um in Gemeinschaft die Herrlichkeit Gottes zu schauen. Amen!

Lasst uns gemeinsam beten für all jene die heimgegangen sind, heute besonders für die Opfer von Münster!