Michael P. Hoppmann

Ich freue mich, dass Du und Sie hierher gefunden habt.
Ich bin der Ansprechpartner und Seelsorger der unabhängigen-katholischen Kirche im Seelsorgebereich Untere Weser (Cuxhaven, Bremerhaven mit meinem Amtssitz, Osterholz, Bremen und der Wesermarsch.

Zu meiner Person:

Geboren wurde ich 1977 in München, der schönen Landeshauptstadt von Bayern Aufgewachsen bin ich römisch-katholisch mit einem nicht unerheblichen Einschlag aus der russisch-orthodoxen Kirche. Mein Vater war ein ehemls russischer Kriegsgefangener mit adligen Wurzeln und meine Mutter eine waschechte Münchnerin mit niederbayrischer Abstammung. Meine Erziehung übernahm zum Großteil meine über alles geliebte Oma, welche leider 2017 im Alter von 98 Jahren verstarb. Sie war eine tiefgläubige Katholikin und der wohl ehrlichste Mensch den ich kannte.

Aufgewachsen bin ich in München, war Messdiener in St. Heinrich und ich absolvierte in der Landeshauptstadt die Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel.

1996 wurde ich Teil der Herz-Jesu-Missionare in Salzburg und lebte hier bis zum Palmsonntag 1999. Die Gemeinschaft prägte mich sehr, wenngleich mich auch negative Erlebnisse (die ich nicht mit meinem persönlichen Empfinden vereinbaren konnte) dazu veranlassten die Gemeinschaft zu verlassen. Ich behalte jedoch alle Mitbrüder in guter Erinnerung und bete für sie.

Die Zeit nach dem Kloster war ich noch einige Zeit in der ehrenamtlichen Krankenhausseelsorge tätig. Die Zunahme von Misbrauchsfällen und meine persönlichen Erlebnisse in der römisch-katholischen Kirche entfremdeten mich immer mehr von Gott. Irgendwann rutschte ich in die Esoterik ab. Doch je mehr ich in die Esoterik eintauchte um so tiefer wurde die Sehnsucht nach  Gott und um so leerer fühlte ich mich. Ich vergleiche die Esoterik gern mit FastFood oder einem Puff: Schnelle Befriedigung, billiger Sattmacher – jedch keine Liebe und Substanz.

Immer tiefer wurde mein Verlangen nach Gott, mein Wunsch meiner Berufung zu folgen und Priester zu werden. Mit der römisch-katholischen Kirche kaum machbar. Offen schwul, in fester Partnerschaft – da darf ich in der römischen Kirche nichtmal zur Kommunion. Und die evangelischen Kirchen? Nun ich bin ja ein offener Mensch, jedoch fühlte ich bei den Lutheranern und Protestanten schnell, dass da etwas fehlt. Es fehlt zum Einen die Würde und Feierlichkeit der Gottesdienste, das Sakramentale und auch spürte ich die Anwesenheit Gottes nicht, die wir in den katholischen Kirchen schon allein durch das Allerheiligste haben. Auch wird mir die Gottesmutter zu sehr runterreduziert.

Schon öfter habe ich mich nach Alternativen, nach katholischen Freikirchen umgesehen. Nichts gescheites dabei. Nur die unabhängig-katholische Kirche fiel mir positiv auf. Nach Erlebnissen mit einem sehr schrägen (jedoch liebenswerten) Vagantenpriester nahm ich erstmal Abstand von der Idee mich einer Freikirche anzuschliessen.

Vor einiger Zeit spielte ich mit dem Gedanken mich wieder der römisch-katholischen Kirche anzuschliessen. Hatte ich doch auch positiven zu einem Kontakt derselben. In Chats riet er mir jedoch indirekt ab davon und empfahl mir die Umschau nach einer Alternative. Warum? Nun die Amtskirche duldet keine Menschen die nicht in ihr Weltbild passen. Ich wäre immer Exkommuniziert. Egal wie sehr ich mich anstrenge, wieviel Geld ich spende und wie bilbeltreu ich wäre: Ich wäre immer ausgestossen. Von meiner Berufung zum Priester ganz zu schweigen. Auch was Gott will wäre egal – solange der Papst es nicht ändert ist Menschen und Gottes Wille egal.

Meine Oma starb 2017 und bei Ihrer Trauerfeier spürte ich Gott wieder ganz nah. Ich hatte schon oft die Gnade Gott zu spüren und von Ihm gerufen zu werden. Und er sprach zu mir, ein Licht voll Gnade, Wärme und unendlicher Liebe und Kraft schien auf uns herab und er rief mich in Seinen Dienst zu treten. Aber auch meine Großmutter, meine geliebte Oma sprach zu mir und ermutigte mich. Gott nahm mich an, nach all der Zeit des Zorns und der Verleugnung. Ich wusste: Egal was die Menschen verbrechen, er liebt mich und er kann nichts für die schrecklichen Sünden seiner Diener und Priester. Er ist Liebe.

So kam ich zur unabhängig-katholischen Kirche. Sie ist die Alternative die ich fand, nachdem mir der römisch-katholische Diakan riet etwas Anderes zu suchen. Gottes Ruf, seiner Berufung kann ich hier folgen und ich kann weitergeben was er von uns wünscht: Alle Menschen anzunehmen, egal welcher Sexualität, Hautfarbe oder Herkunft, ob geschieden und wiederverheiratet, ob arm oder reich – Er liebt uns alle und Er will das Alle Seine Sakramente empfangenund zu Ihm gelangen. Sein Reich ist Nahe, so nah das wir es greifen können. Es liegt an uns seine Gebote zu erfüllen und sein Wort zu predigen. Wir sind seine Kinder und ich danke von Herzem dafür, dass er mich berufen hat sein Wort zu verkünden! Amen! Halleluja!

Michael Hoppmann

Michael Hoppmann