
Michael Peter Hoppmann
Einige kurze Sätze zu meiner Person. Ich bin 1977 in München geboren als Sohn einer waschechten Münchnerin und eines russischen Vaters. Aufgewachsen bin ich katholisch, war immer kirchlich aktiv als Ministrant und Lektor. Nach meinem qualifizierenden Hauptschulabschluss absolvierte ich die Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel.
Mit 18 Jahren, im Anschluss meiner Ausbildung, trat ich in das Pränoviziat der Herz Jesu Missionare ein und wurde in der Landesnervenklinik in Salzburg in einem zweijährigen Kurs zum Krankenflegehelfer ausgebildet. Die Ordensgemeinschaft habe ich verlassen, nachdem dort Missstände offen wurden und wir jüngere Mitbrüder dies nicht unterstützen wollten.
In den darauffolgenden Jahren gab es einige Tätigkeiten die ich ausübte. In der Zeit war ich immer kirchlich aktiv, teilweise auch als ehrenamtlicher Krankenhausseelsorger. Nebenbei war ich auch in der SPÖ (Sozialdemokratische Partei Österreichs), HOSI (Homosexuellen Iniative), der AIDS-Hilfe und im Fairtrade-Handel tätig.
Seit 2007 lebe ich in der wunderschönen Seestadt Bremerhaven. Trotz hoher Arbeitslosigkeit und vielen Menschen mit geringem Einkommen hat diese Stadt ein hohes Potential. Bewundernswert finde ich hier das Zusammenleben von Migranten und Bremerhavenern. Ich habe in dieser Stadt meinen Partner kennengelernt und mittlerweile sind wir auch verheiratet. Dieses wurde sogar von dem Pastor der Großen Kirche mit Gottes Segen versehen.
Leider musste ich meine Tätigkeit in einem Bremerhavener Pflegeheim im März 2011 niederlegen, nachdem ich mir starke Rückenprobleme wegen Personalmangel in der Pflege zugezogen hatte. Im Sommer 2011 absolvierte ich ich nun die Ausbildung zum Demenzbetreuer nach §87B 3SBG XI. Ich selbst bat bei der Arbeitsagentur darum diese Fortbildung machen zu dürfen. Es ist mir nun mal ein Anliegen alte und insbesonders an Demenz erkrankte Mitmenschen fachgerecht und liebevoll zu umsorgen und zu pflegen.
Leider muss ich derzeit Angriffe durch meinen ehemaligen Dienstgeber erdulden, da ich um Leid und Gefahr von unseren Schutzbefohlenen abzuwenden, an die Medien und die Heimaufsicht getreten bin damit dieses hier geprüft wird. Selbstverständlich habe ich den Dienstgeber informiert und gebeten die Missstände zu beheben. Doch dieser hat leider keinen Kontakt zu mir aufgenommen.
Seit nunmehr fast einem Jahr bekenne ich mich zum Judentum und schöpfe aus dem Glauben und dem Gebetsleben große Kraft. Auch der Halt durch Familie, Freunde und viele Menschen die mir begegnen und Licht in mein Leben bringen gibt viel Energie.
In meiner Freizeit arbeite ich zusammen mit meinem Partner und Freunden am Deichkurier. Ein nonkommerzielles Newsportal im Internet, mit dem wir vor allem Menschen denen ein Zeitungsabo zu teuer ist mit Informationen aus der Seestadt versorgen.
Da mir positives Engagement wichtig ist bin ich eingetragener Knochenmarkspender der DKMS, unterstütze den Vegetarierbund und spende regelmässig Geld an Obdachlose sobald ich ein paar Cent erübrigen kann. Desweiteren bin ich Botschafter des Welt-Aids-Tags und bekenne mich zu sauberer Energie, weswegen wir zuhause nur Ökostrom beziehen.
Da meiner Familie leider das Geld fehlt um unsere verstorbenen Eltern mit einer angemessener Grabstätte zu ehren und deshalb die günstigste Variante an Bestattung bekommen mussten, habe ich die Internetpräsenz malzow.de ins Leben gerufen. Hier haben wir die Möglichkeit zu verweilen und auch den Kaddisch für sie zu beten.