Zeugenaufruf
Ich suche hier in eigener Sache Zeugen für ein Gerichtsverfahren der Firma Amarita Bremerhaven (Marseille-Kliniken AG) gegen mich. Ich war im Zeitraum Oktober 2010 bis März 2011 Pflegehelfer in besagtem Unternehmen auf der Demenzstation (Wohnbereich Wangerooge) und habe Zustände und Geschehnisse in verschiedenen Bereichen dem MDK (Medizinischer Dienst), Heimaufsicht, Nordseezeitung und Radio Bremem gemeldet. Dies diente dazu diese Zustände zu beheben und hilflose, dem Pflegepersonal schutzbefohlene Bewohner vor Schaden zu bewahren. Da ich mittlerweile von besagtem Unternehmem auf Unterlassung in Anspruch genommen werde, benötige ich Zeugen denen in besagtem Zeitraum in den nachfolgenden Bereichen Dinge aufgefallen sind:
- Hygiene
- Umgang mit dementen Bewohnern
- Qualität und Menge der angebotenen Nahrung und Getränke
- Umgang mit Medikamenten
- Ess- und Trinkprotokolle, Umgang mit Bewohnerakten
- Notrufklingeln in den Bewohnerzimmern
- sonstiges
Zuschriften mit sachdienlichen Hinweisen an meine Mailadresse.
Hier noch der MDK-Transparenzbericht zum Amarita Bremerhaven, 02.08.2010 [>>] (Benotungssystem = Noten 1-5):
Entspricht die Medikamentenversorgung den ärztlichen Anordnungen? Note: 5,0
Werden erforderliche Dekubitusprophylaxen durchgeführt? Note: 5,0
Werden die Nachweise zur Behandlung chronischer Wunden oder des Dekubitus (z. B. und dokumentation) ausgewertet und die Maßnahmen ggf. angepasst? Note: 5,0
Werden erforderliche Maßnahmen bei Einschränkungen der selbständigen Nahrungsversorgung durchgeführt? Note: 4,8
Werden individuelle Ressourcen und Risiken bei der Flüssigkeitsversorgung erfasst? Note: 5,0
Erfolgt eine systematische Schmerzeinschätzung? Note: 5,0
Werden bei Bewohnern mit Inkontinenz bzw. mit Blasenkatheter die individuellen Ressourcen und Risiken erfasst? Note: 5,0
Werden bei Bewohnern mit Inkontinenz bzw. mit Blasenkatheter die erforderlichen Maßnahmen durchgeführt? Note: 4,8
Werden die erforderlichen Kontrakturprophylaxen (Anmerk.: Kontraktur=Gelenksteife) durchgeführt? Note: 5,0
Wird die erforderliche Körperpflege den Bedürfnissen und Gewohnheiten des Bewohners entsprechend durchgeführt? Note: 5,0
Wird die erforderliche Mund- und Zahnpflege den Bedürfnissen und Gewohnheiten des Bewohners entsprechend durchgeführt? Note: 5,0
Wird das Wohlbefinden von Bewohnern mit Demenz im Pflegealltag ermittelt und dokumentiert und werden daraus Verbesserungsmaßnahmen abgeleitet? Note: 5,0
Gibt es Hilfestellungen zur Eingewöhnung in die Pflegeeinrichtung (z. B. Bezugspersonen, Unterstützung bei der Orientierung, Integrationsgespräch nach 6 Wochen)? Note: 5,0
Wird die Eingewöhnungsphase systematisch ausgewertet? Note: 5,0
Ist die Darbietung von Speisen und Getränken an den individuellen Fähigkeiten der Bewohner orientiert (z. B. wird die Nahrung nur bei tatsächlicher Notwendigkeit klein geschnitten oder als passierte Kost serviert)? Note: 5,0
Hat sich für sie etwas zum Positiven geändert, wenn Sie sich beschwert haben? Note: 5,0
Der aktualisierte MDK-Transparenzbericht vom 17/18.01.2011 ist einsehbar unter
www.aok-pflegeheimnavigator.de